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Ansprechpartner

Martin Münsterteicher

Martin Münsterteicher
Stv. Kreisgeschäftsführer | Rotkreuzgemeinschaften
Katastrophenschutz | Einsatzdienst

Tel.: 05251 13093-35
m.muensterteicher[at]drk-paderborn[dot]de

Rettungshundearbeit

Hund bei vermisster Person
Rettungshunde bei einer Vorführung auf dem historischen Kirchplatz in Delbrück. Foto: Brigitte Glahe / DRK Delbrück

Im Kreisverband Paderborn ist im DRK-Stadtverband Delbrück eine Rettungshundegruppe stationiert.

Diese Hunde sind besonders ausgebildete Hunde, die keine Fährte oder Spuren benötigen, um vermisste Personen aufzufinden. Sie nehmen die menschliche Witterung auf und sind trainiert, hilfsbedürftige Menschen im Gelände oder unter Trümmern aufzuspüren. Rettungshunde können auch nachts und unter ungünstigen klimatischen Bedingungen eingesetzt werden. Sie lassen sich weder durch optische oder akustische Reize (z.B. Einsatzhorn, Feuer, Rauch) noch durch andere Hilfskräfte von ihrer Arbeit abbringen.

Die Hunde haben gelernt, auch in großer Höhe, über Gitter, Bretter und Leitern zu gehen und in Trümmergeländen auf die Trittsicherheit zu achten.

Rettungshunde sind ausgesprochen menschenfreundliche Hunde. Sie werden darauf trainiert, selbst ängstlich um sich schlagenden Personen neutral gegenüber zu treten.

Im Gelände kann ein Rettungshund innerhalb kürzester Zeit ein Suchgebiet mit viel Wald- und Buschbestand absuchen. Durch die Einteilung in Planquadrate und ggf. Einsatz mehrer Gruppen oder Rettungshundegruppen können selbst große Waldgebiete abgesucht werden. Versteckte Menschen oder verdeckt liegende, sogar auf dem Hochsitz verunglückte oder im Gestrüp verborgene Personen werden von den hunden gefunden.

Übung im Wald mit dem Hund Gilette und der Hundeführerin Annika Hamschmidt / Foto: B. Glahe/DRK Delbrück

Treffen unserer Rettungshundegruppe

Ort:
DRK-Stadtverband Delbrück

Südstr. 39
33129 Delbrück
(Zentralwache)

Hund Socke mit Rettungshundeführer Thomas Schulze / Foto: B. Glahe / DRK Delbrück

Der Rettungshundeführer ist als ehrenamtlicher Helfer im Sanitätsdienst des Deutschen Roten Kreuzes Mitglied der jeweiligen DRK-Bereitschaft. Hier nimmt er wie alle anderen am Dienst teil, wobei ihm die Möglichkeit eingeräumt wird, das zeitaufwendige Ausbildungs- und Trainingsprogramm mit seinem Rettungshund durchzuführen. Der Rettungshund ist Eigentum des Rettungshundeführers, mit dem er ein Team bildet.

Die Ausbildung eines Hundes zum Rettungshund dauert in etwa zwei bis drei Jahre. Während dieser Zeit werden die Hunde intensiv auf alle Eventualitäten vorbereitet, die sie im Einsatz antreffen können. Aber nicht nur der Hund wird ausgebildet, sondern auch der Hundeführer wird in den verschiedensten Bereichen wie Erste Hilfe am Hund, Kynologie, Funk, SAN-Ausbildung, Technik und Sicherheit sowie Karte und Kompass (GPS) ausgebildet.

Die Ausbildung endet mit einer Team-Prüfung Mensch und Hund und muss alle 18 Monate wiederholt werden.

(Text: Brigitte Glahe, RettHGr. Delbrück)

 

Rettungshundeinformationen sind in die Einsatz- und Alarmpläne des Landesverbandes, der Kreisverbände sowie der Rettungsleitstellen einbezogen. Sie können somit als wichtiges Element des Rettungseinsatzes eingesetzt werden. Aber auch die Suche nach vermissten Personen (z.B. verwirrte Menschen) in der Fläche sind ein häufiger Einsatzanlass. Die Belange der Rettungshundearbeit in Hinsicht auf alle grundsätzlichen und einheitlich geltenden Regelungen werden vom DRK-Generalsekretariat koordinierend wahrgenommen.

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