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Jugendrotkreuzler siegen beim Landeswettbewerb - „Superhelden“ aus dem JRK im Kreis Paderborn räumen Pokale ab

Es ist Samstagmittag, die Janus-Korczak-Gesamtschule in Castrop-Rauxel ist fest in der Hand von hochmotivierten „Superhelden“. Das Jugendrotkreuz (JRK) in Westfalen-Lippe veranstaltet seinen Landeswettbewerb in insgesamt drei Altersklassen. Über 200 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 16 Jahren stellen in 21 Gruppen ihr Können unter Beweis. Im „Bambini“-Wettbewerb für die Sechs- bis Neunjährigen belegten die „Monsterstarken Hövelhofer JRK´ler“ einen tollen zweiten Platz, in der Stufe I (Zehn- bis Zwölfjährige) schaffte es die Paderborner-Gruppe mit dem dritten Platz aufs Siegertreppchen und in der Stufe II (13- bis 16-Jährige) siegte die Gruppe des JRK Delbrück.

„1. Platz Stufe II – DRK-Kreisverband Paderborn“: Die Siegergruppe aus dem Stadtverband Delbrück mit ihren Gruppenleitern Julia Glahe (hinten rechts) und Rouven Kriesten (vorne, zweiter von links), dem Paderborner JRK-Kreisleiter Thomas Janke (hinten links), dem JRK-Landesleiter Klaus Miethe (vorne rechts) und den stv. JRK-Landesleitern Martin Niemczyk (hinten, zweiter von links) und Nina Litzbarski (vorne links) Foto: DRK LV Westf.-Lippe

Superhelden wie Superman, Batman und Co. haben unglaubliche Fähigkeiten. Sie sind tapfer und haben übermenschliche Kräfte. Aber es gibt sie nicht nur im Kino, in Comics und im Fernsehen, sondern auch im wirklichen Leben.

„Wir haben heute 200 engagierte Alltagshelden mit fast übernatürlichen Fähigkeiten gesehen. Alle 21 Gruppen zeigten tolle Leistungen und waren mit Spaß und Herzblut bei der Sache“, erzählt Martin Niemczyk, der als stellvertretender JRK-Landesleiter den Wettbewerb begleitet hatte.

In einer Wettbewerbsstation zur Ersten Hilfe hat ein bedauernswerter Robin Hood in Wilhelm-Tell-Manier einem Apfelesser voller Übermut mit Pfeil und Bogen in die Hand geschossen. „Der erschrockene Superheld aus England musste ebenso versorgt werden wie die blutige Fleischwunde, die der Pfeil hinterlassen hatte“, so Niemczyk weiter.

An der Station zur Notfalldarstellung, einer Kernaufgabe des Jugendrotkreuzes, mussten die Jugendrotkreuzler all ihre Fähigkeiten einsetzen, denn die Aufgabe forderte alle sechs Gruppenmitglieder: „Zwei mussten die Verletzungen täuschend echt schminken, zwei mussten als Schauspieler die eigentliche Darstellung übernehmen, und weitere Gruppenmitglieder waren dann als Ersthelfer gefragt, ihre Superhelden mit Kopfplatzwunde und Schock zu versorgen.“

Unter den Augen von Schiedsrichtern, Organisatoren, Notfalldarstellen und Helfern konnten die Teilnehmer ganz und gar in die Welt der Super- und Alltagshelden eintauchen und einen Tag der Begegnung und Herausforderung erleben. „Unsere Helden konnten helfen und sich vielfältig kümmern, Erste Hilfe leisten und musisch-kulturelle und soziale Herausforderungen kreativ und clever im Team meistern. Besonders beeindruckt haben uns alle die Sechs- bis Neunjährigen, unsere „Bambinis“, die in diesem Jahr erstmals mit tollen Leistungen ihren „Landessieger“ ermittelt haben“, berichtet JRK-Landesleiter Klaus Miethe.

Neben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sorgten fast 100 Helfer als Schiedsrichter, Notfalldarsteller und Organisatoren für eine gelungene Veranstaltung.

Im kommenden Jahr findet der JRK-Landeswettbewerb im Kreis Paderborn statt.

12. Mai 2015 12:08 Uhr. Alter: 3 Jahre