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DRK-Kreisversammlung: Höchste DRK-Ehrung an Ingo Christiansen und Hubertus Schmidt verliehen / DRK-Kreisvorstand im Amt bestätigt

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) kann sich bei seiner Tätigkeit im Kreis Paderborn auf seine Ehrenamtlichen verlassen: 806 Helferinnen und Helfer engagieren sich ehrenamtlich in den Rotkreuzgemeinschaften, Arbeitskreisen und Vorständen.

Landesarzt Dr. Uwe Devrient (li.) zeichnet Kreisverbandsarzt Ingo Christiansen und Kreisrotkreuzleiter Hubertus Schmidt mit der Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe aus. Es gratuliert der wiedergewählte Vorsitzende des Kreisverbandes, Heinz Köhler (re.)

Vorsitzender Heinz Köhler (re.) dankt den Justitiar des DRK-Kreisverbandes, Dr. Georg-Uwe Schnedar, für seine 15-jährige aktive Mitarbeit im DRK.

Im Jugendrotkreuz wirken 165 Kinder und Jugendliche in elf JRK-Gruppen mit. Weitere 260 Schulsanitäterinnen und -sanitäter leisten in 20 Schulen in Büren, Bad Lippspringe, Delbrück, Hövelhof, Lichtenau, Paderborn, Salzkotten und Schloß Neuhaus im Notfall Erste-Hilfe. 81 ehrenamtliche Ausbilderinnen und Ausbilder schulen kreisweit die Bürgerinnen und Bürger in Lebensrettenden Sofortmaßnahmen und in der Ersten-Hilfe.

9.554 Bürger aus dem Kreis Paderborn unterstützen den Wohlfahrtsverband und die Hilfsorganisation durch Mitgliedsbeiträge. Diese Zahlen nannte Kreisgeschäftsführer Ulrich Brüll bei der Kreisversammlung.

Der Vorsitzende, Kreisdirektor a.D. Heinz Köhler, dankte nicht nur den ehrenamtlichen Aktiven, den Fördermitgliedern und den Hauptamtlichen. Er lobte insbesondere die Blutspender, die 22.735 Blutkonserven gespendet haben.

Im Mittelpunkt der Kreisversammlung standen die Wahlen zum Kreisvorstand. Sie brachten einstimmige Ergebnisse. Der Vorstand des DRK-Kreisverbandes Paderborn setzt sich danach zusammen aus den Vorsitzenden, Heinz Köhler, den stellvertretenden Vorsitzenden Dominic Arbeiter und Willi Schmidt (ehemaliger Bürgermeister in Bad Lippspringe), dem Schatzmeister Leonhard Koy und dem Kreisgeschäftsführer Ulrich Brüll. Zudem wählten die Delegierten in den Kreisvorstand Nilgün Özel, Dr. Stefanie Kleine, Norbert Rosenkranz sowie Dr. Uwe-Georg Schnedar als Justitiar, Ulrike Seidensticker-Kuhlmann zur Schriftführerin, Irmgard Janßen zur Kreisrotkreuzleiterin, Hubertus Schmidt zum Kreisrotkreuzleiter, Ingo Christiansen zum Kreisverbandsarzt, Thomas Janke und Renè Christan zu Jugendrotkreuzleitern.

Kreisschatzmeister Leonhard Koy konnte über einen ausgeglichenen Haushalt berichten. Für seinen ausführlichen Wirtschaftsbericht erhielt er von den Rotkreuz-Delegierten Anerkennung und Lob.

Vorsitzender Heinz Köhler ehrte den Justitiar des Kreisverbandes, Dr. Uwe-Georg Schnedar, für 15-jährige Mitarbeit und dankte für die kompetente Beratung und Unterstützung in juristischen Angelegenheiten.

Der Landesarzt des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Uwe Devrient aus Münster, nahm weitere Ehrungen vor. Er überreichte die höchste Auszeichnung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe - die DRK-Verdienstmedaille mit Ehrenurkunde - an Ingo Christiansen und Hubertus Schmidt. In seiner Laudatio auf den Kreisverbandsarzt Christiansen hob der Landesarzt hervor, dass der Geehrte bereits über 30 Jahre Rotkreuz-Mitglied sei und er trotz seiner beruflichen Herausforderung als verantwortlicher ärztlicher Leiter Rettungsdienst für den gesamten Kreis Paderborn und zugleich seit 2002 auch in verantwortungsvoller Tätigkeit als Kreisverbandsarzt für das DRK tätig sei. Dr. Uwe Devrient: "Ingo Christainsen ist fachlich zuständig für den Bereich der Breitenausbildung der Bevölkerung, die Qualifikation und die regelmäßige Aus- und Fortbildung des Personals im Rettungsdienst. Aufgrund seines höflich-zurückhaltenden Auftretens und seiner fachlichen Kompetenz wird er im Rotkreuz-Kreisen geschätzt und anerkannt".

Kreisrotkreuzleiter Hubertus Schmidt wurde unter anderem für seine über 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Der Landesarzt hob in dieser Laudatio die fachliche Qualifikation und den damit erforderlichen ehrenamtlichen Aufwand hervor und stellte die vielfältigen Leistungen als beispielgebend für viele Rotkreuz-Helferinnen und -Helfer da. "Herr Schmidt hat sich zum Verbandsführer bei Großschadenereignissen und für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit im Inland qualifiziert, wofür ihm Anerkennung gebührt", so der Landesarzt. Lobend wurde auch die Mitwirkung von Hubertus Schmidt bei Hilfsgütertransporten nach Osteuropa hervorgehoben.

13. Januar 2015 08:32 Uhr. Alter: 4 Jahre