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Rotkreuzhelfer aus dem Kreis Paderborn helfen in der Notunterkunft Stukenbrock-Senne. DRK dankt Arbeitgeber für die Freistellung der Rotkreuzhelferinnen und -helfer

Im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen ist das Deutsche Rote Kreuz in Westfalen-Lippe aktuell in Erstaufnahmeeinrichtungen für Asylsuchende in Bad Berleburg, Bad Salzuflen, Kerken und Unna-Massen sowie in Notaufnahmeeinrichtungen in Stukenbrock-Senne, Fröndenberg und Bochum aktiv.

Die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Nilgün Özel (Mitte) und der stellv. Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Paderborn, Martin Münsterteicher (re.) dankten den Rotkreuzhelfern aus dem Kreisverband Paderborn für ihren ehrenamtlichen Einsatz in der Notunterkunft in Stukenbrock-Senne. Auf dem Foto: ein Teil der Helfergruppe aus den Ortsvereinen im Kreisverband Paderborn.

Zur Zeit betreut der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe gemeinsam mit seinen Kreisverbänden und täglich über einhundert ehrenamtlichen und siebzig hauptamtlichen Kräften über 2.500 asylsuchende Flüchtlinge in den verschiedenen Unterkünften und Aufnahmeeinrichtungen des Landes Nordrhein-Westfalen.

Bei einem Besuch in der Notunterkunft auf dem Gelände der Polizeischule in Stukenbrock-Senne danke die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Nilgün Özel, die an diesem Tag Diensthabenden aus dem DRK-Kreisverband Paderborn für ihren ehrenamtlichen Einsatz. Die Paderborner Helferinnen und Helfer aus den Ortsvereinen Bad Lippspringe, Delbrück, Hövelhof, Paderborn, Salzkotten und Schloß Neuhaus waren hier seit morgens 6:30 Uhr im Einsatz um für die derzeit hier untergebrachten rund 400 Personen die soziale Betreuung und Verpflegung sicherzustellen sowie notwendige sanitätsdienstliche und ärztliche Leistungen durchzuführen.

„Die Einsatzkräfte aus den Kreisverbänden des Deutschen Roten Kreuzes im Landesverband Westfalen-Lippe wechseln sich, koordiniert durch die Bezirksregierung Arnsberg und die Einsatzzentrale des Landesverbandes, in den Notaufnahmeeinrichtungen in NRW ab. „Ein großer Dank gilt insbesondere den Arbeitgebern, denn unsere humanitären Hilfen können wir nur leisten, weil die Unternehmen unsere Helfer freistellen“, so Nilgün Özel. Ihr Dank gilt auch der Polizei, die nicht nur ihre Räume für die Asylsuchenden zur Verfügung stellen sondern auch tatkräftig die Arbeit des Roten Kreuzes unterstützen.

Der Dienst endete für die Paderborner DRK’ler erst am anderen Morgen, bevor Rotkreuzler aus dem DRK-Kreisverband Siegen die nächste Tagesschicht übernahmen. Rotkreuzkräfte aus dem DRK-Kreisverband Gütersloh betreuen bereits seit Anfang September die hier eingerichtete Unterkunft und stellen seither täglich die Einsatzleitung sicher. Geplant wird der Einsatz in Stukenbrock derzeit bis Ende Oktober.

Text: Martin Münsterteicher/DRK

26. September 2014 08:53 Uhr. Alter: 4 Jahre