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Rotes Kreuz kürt die besten Helfer im Land. Paderborner Gruppe erfolgreich beim Landeswettbewerb des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe

Es ist das größte Treffen von Helfern des Deutschen Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe. Einmal im Jahr messen sich die besten Helfer der Kreisverbände beim Landeswettbewerb des DRK, der nun in Witten stattfand. Der Kreis Paderborn wurde in diesem Jahr durch eine Gruppe aus Schloß Neuhaus vertreten. Die Wettbewerbsgruppe des DRK-Stadtverbandes Delbrück nahm als amtierender Landessieger außerhalb der Wertung am Wettbewerb teil.

Erfolgreich beim DRK-Landeswettbewerb in Witten (von li.):Dietmar Brökelmann, Niclas Frie, Stefanie Morfeld, Thomas Gabor, Patrick Hillebrand und Mathias Prigge mit der Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Frau Nilgün Özel aus Paderborn. Foto: Özel/DRK

In einem spannenden Wettkampf auf Kreisebene sicherten sich die sechs Ehrenamtlichen aus Schloß Neuhaus bereits im Frühling ihre Teilnahme am Landeswettbewerb. „Für uns war bereits der Sieg des Kreiswettbewerbs ein riesiger Erfolg. Natürlich sind wir stolz, nun auf Landesebene dabei sein zu können“, freute sich Thomas Gabor, Leiter der Wettbewerbsgruppe, im Vorfeld der Veranstaltung. 18 Teams waren angetreten, um in der Wittener Innenstadt einen neuen Landessieger zu ermitteln. Gefragt waren dabei echte Allround-Talente. Denn aus jedem Fachgebiet des DRK galt es, mindestens eine Aufgabe in Teamarbeit möglichst fehlerfrei zu meistern. So mussten die Gruppen unter anderem eine Betreuungsstelle für einen fiktiven Großbrand einrichten, bei einem Gas-Unfall verletzte Schüler versorgen, oder ihr Wissen über die Grundsätze des DRK unter Beweis stellen. „Die Aufgaben waren sehr vielfältig und haben uns eine Menge Können abverlangt“, resümiert Thomas Gabor. An jeder Station habe man sich auf eine völlig neue Situation einstellen und dabei immer einen kühlen Kopf bewahren müssen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen, so der Rotkreuzhelfer.

 

Es galt also, die Nerven zu bewahren. Eine besondere Herausforderung, nicht nur, weil jede Aufgabe von fachkundigen Prüfern genau beobachtet wurde, sondern auch aufgrund der vielen Zuschauer an den Stationen. Immerhin waren allein 1.500 Rotkreuzler in die Innenstadt von Witten gekommen, um ihre Mannschaften zu unterstützen. Hinzu kamen unzählige Schaulustige, die sich hautnah von der Vielfalt des Roten Kreuzes überzeugen konnten. 

 

Am Ende des Tages zogen die Ehrenamtlichen dann ein positives Fazit. „Wir sind sehr zufrieden mit unserer Leistung. Vieles hat richtig gut funktioniert, das beweisen auch die Rückmeldungen der Prüfer, von denen wir viele wirklich überzeugen konnten“, fasst Thomas Gabor den Tag zusammen. Auf dem Siegerpodest stand am Ende jedoch eine andere Wettbewerbsgruppe. Für die Helfer aus Schloß Neuhaus reichte es aber immerhin für einen guten sechsten Platz. Thomas Gabor zeigt sich dennoch zufrieden mit der Leistung seiner Gruppe: „Die Teilnehmer lagen alle sehr nah beieinander. Bei dem hohen Niveau, das hier gezeigt wurde, haben letztlich auch kleine Fehler den Ausschlag gegeben. Wir freuen uns daher, im guten Mittelfeld gelandet zu sein.“ Zudem sei die Teilnahme ein einmaliges Erlebnis gewesen. So viele Rotkreuzler treffe man schließlich nicht allzu oft an einem Ort.

 

Text: Christian Salmen/DRK

1. September 2014 14:14 Uhr. Alter: 3 Jahre