Motorrad-Saison beginnt – Rotes Kreuz rät: Bei Unfallopfern Helm abnehmen Das Deutsche Rote Kreuz bietet in Kooperation mit dem ADAC bundesweit ein Kursprogramm an: Fit in Erster Hilfe. In nur 90 Minuten lernen die Kursteilnehmer, typische Notfallsituationen sicher zu beherrschen.
Gerade zu Beginn der Motorrad-Saison im Frühjahr verunglücken viele Motorradfahrer. Und immer wieder gibt es Debatten, ob man bei einem Unfallopfer nicht lieber den Helm auflassen sollte, um mögliche Verletzungen an der Halswirbelsäule nicht zu verschlimmern. Das Deutsche Rote Kreuz stellt klar: bei einem bewusstlosen Motorradfahrer muss der Helm ab.
Bei einem bewusstlosen Unfallopfer – egal ob Auto- oder Motorradfahrer – besteht akute Lebensgefahr, da durch Ausfall der Schutzreflexe die Atemwege verlegt sein können. „Die Atemwege freizumachen, indem man den Kopf nach hinten beugt und das Kinn anhebt, ist daher eine der wichtigsten lebensrettenden Sofortmaßnahmen“, sagt Clemens Graf von Waldburg-Zeil, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes. „Das muss direkt am Unfallort gemacht werden“.
Die Maßnahme ist jedoch nur dann durchführbar, wenn kein Helm im Weg ist. Daher muss bei einem verunglückten, bewusstlosen Motorradfahrer als erstes der Helm abgenommen werden. Damit die Halswirbelsäule, die vielleicht verletzt ist, geschont wird, muss dies sehr sorgfältig erfolgen.
Bei den meisten Mitbürgerinnen und Mitbürger liegt der Erste-Hilfe-Kurs schon Jahrzehnte zurück. Daher empfiehlt das Rote Kreuz allen Auto- und Motorradfahrern eine Auffrischung ihrer Kenntnisse. Dafür bietet sich vor allem der „Fit in Erster Hilfe“-Kurs an.: Der Kurs kostet zwölf Euro pro Person, für ADAC-Mitglieder zehn Euro.
Auskunft erteilt unsere Abteilung
Ausbildung unter Telefon (05251) 1309330 oder Email:
ausbildung@drk-paderborn.de.
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