Deutsches Rotes Kreuz        Rotkreuzwettbewerb 2004

 

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Hövelhofer Gruppe gewinnt den Kreiswettbewerb

DRK-Teams bewiesen in Delbrück ihren guten Ausbildungsstand

Sieger des WettbewerbsDas Rotkreuzteam des DRK Hövelhof hat sich mit einem Sieg beim Kreiswettbewerb in Delbrück Platz eins gesichert und sich somit für den Landeswettbewerb, der vom 25. bis 27. Juni in Meschede ausgetragen wird, qualifiziert. Etwa 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten beim Wettbewerb in und an der Realschule Delbrück ihre Teamfähigkeit und bewiesen in Können in Theorie und in realitätsnahen praktischen Übungen.

Angetreten waren neun Teams sowie zwei Gastgruppen aus Fläming-Spreewald (Wasserwacht) und aus St. Peter in der Au (Österreich). An verschiedenen Stationen bewerteten erfahrene Rotkreuzler die Umsetzung der gestellten Aufgaben.

Wie gut die Aktiven auf die vielfältigen Anforderungen vorbereitet sind, zeigt die Differenz von nur elf Punkten zwischen der Spitzengruppe Hövelhof (541 Punkte) und der fünften Gruppe Salzkotten I. Die Ränge zwei und drei gingen an Paderborn und Schloss Neuhaus. Die Delbrücker Gruppe, im vergangenen Jahr Landessieger und Drittplatzierter auf Bundesebene, belegte jetzt mit einem anderen Team den vierten Platz. Aktive, die mindestens 70 Prozent der gestellten Aufgaben lösten, erhalten das vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe gestiftete Leistungsabzeichen.

Im Rotkreuz-Einführungsseminar ging es um humanitäres Völkerrecht und die situationsgerechte Erläuterung der Genfer Rotkreuzabkommen. In Technik und Sicherheit galt es unter anderem, einen Rettungswagen rückwärts einzuweisen. Außerdem waren Personen in Paniksituationen zu betreuen und Vergiftungserscheinungen nach dem Genuss von Waldbeeren zu erkennen. Um Spaß mit ernstem Hintergrund ging es beim Rotkreuz-Memory, dem Pantomimenraten und dem Wasser-Hindernis-Transport. Begleitet wurde der Wettstreit von 30 Schiedsrichtern und Helfern.

Ziele des Vergleichs sind praxisnahe Weiterbildung, Überprüfung des Ausbildungsstandes, Helfermotivation sowie Qualifizierung zu weiteren Wettbewerben auf Landes- und Bundesebene.

Siegerpreis, Urkunden und viel Lob gab es beim abschließenden Helferfest im DRK-Haus vom Vorsitzenden des Kreisverbandes, Uwe Jürgens, und dem Delbrücker Bürgermeister Robert Oelsmeier.

70 Prozent der Deutschen verbinden mit dem DRK Hilfe in Not und Rettung in Katastrophen. »Das verpflichtet uns!«, unterstrichen Sprecher des DRK.

Das Rote Kreuz Delbrück zog die Organisationsfäden am Wettbewerbstag reibungslos und bot am Abend bei der Helferfete noch Gelegenheit, den Tag bei Schweinegeschnetzeltem in Partystimmung ausklingen zu lassen.

Text: Westfälisches Volksblatt

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