Erste SchulsanitäterHauptschule Heinrich will die Sicherheit verbessern
An Schulen pulsiert das Leben. Und wo Leben ist, da fließt auch Blut. Manchmal leider im wörtlichen Sinn: Jedes Jahr ereignen sich mehr als eine Million Schulunfälle. Um die Sicherheit an der Hauptschule Heinrich im Schlosspark zu verbessern und bei Bedarf gleich erste Hilfe leisten zu können, hat die Schule in Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz einen Schulsanitätsdienst ins Leben gerufen. Lehrerin und Sanitätsausbilderin Karin Bayer-Böckly: „Schüler und Schülerinnen lernen zu helfen, damit wird das soziale Verhalten gestärkt und die Grundsätze der Menschlichkeit vermittelt. Sie können bei regelmäßiger Ausbildung verletzte Schüler während der Unterrichtszeit, des Sports oder sonstiger Schulveranstaltungen versorgen und damit Unfallfolgen verringern, vielleicht durch vorbeugen de Maßnahmen sogar Unfälle verhindern.“ Etwa die Hälfte der Klasse meldete sich für die halbjährige Ausbildung, die während des Unterrichts stattfindet. Acht Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 haben die Ausbildung als Schulsanitäter jetzt abgeschlossen. Stolz zeigen sie ihr Zeugnis, ausgestellt vom Kreisverband des Jugendrotkreuzes Paderborn. 15 weitere der Klassen 8 und 9 freuen sich schon darauf, mit dem freiwilligen Unterricht demnächst beginnen zu können. Ausgebildet sind: Katharina Plett, Lilli Siemens, Helena Gans, Admia Meisner, Yasmin Galleway, Beatrice Prisco, Stawa Fink, Matthias Polanski. „Die Schüler werden soweit ausgebildet, dass sie jeder Zeit erste Hilfe leisten können, auch außerhalb der Schule. Es wird so lange geübt, bis jeder Handgriff sitz und die Schüler müssen auch sicher sein, dass sie helfen können“, so Karin Bayer-Böckly. Kreisjugendrotkreuzleiter Sven Bröckling überreichte zwei Erste-Hilfe-Taschen, in denen alles drin ist, was man in Notfällen benötigt. Foto und Text: Neue Westfälische |
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