Eindrucksvolles Jahr für das DRK Werner Henke zog bei Silvesterempfang des DRK eine durchweg positive Bilanz
Mit stattlichen Zahlen zog jetzt der Kreisvorsitzende Werner Henke die Bilanz für ein überaus aktives Jahr des Deutschen Roten Kreuzes. Mehr als 90.000 Einsatzstunden leisteten allein die ehrenamtlichen Aktiven, „um anderen beizustehen, ihnen Hilfe in Not oder Bedrängnis zu geben oder auch um andere zu befähigen, solche Hilfe zu leisten“, resümierte Henke. Bei traditionellen Silvesterempfang des DRK wies der Vorsitzende darauf hin, dass nach wie vor in den sanitätsdienstlichen Bereichen und vielen anderen Aufgabenfeldern das ehrenamtliche Engagement „tragendes Element“ sei. Mittlerweile sind im Kreis Paderborn 700 Helferinnen und Helfer wie auch 200 Mitglieder des Jugendrotkreuz tätig. Und die konnten heuer rund 26.000 Blutspenden und mehr als 365.000 Kleidungsstücke sammeln, die der Arbeit des DRK gut zustatten kamen. Nicht minder beeindruckend fiel die Bilanz für den hauptamtlichen Bereich aus. „Unsere Mitarbeiter in Delbrück und Bad Lippspringe haben in diesem Jahr bis heute 2.072 Einsätze im Rettungsdienst und 1.805 Fahrten im Krankentransport bewältigt“, stellte der Vorsitzende fest und durfte zudem noch eine Leistung der Einsatzfahrzeuge von mehr als 120.000 Kilometern ins Feld führen. Doch auch angesichts der rundherum positiven DRK-Bilanz versäumte es Werner Henke nicht, auf die Attentate in den USA Bezug zu nehmen. Es gebe „nirgendwo und für niemanden Sicherheit vor Katastrophen, sei sie von Menschen verursacht oder das Ergebnis von Naturgewalten“, konstatierte er. Vorsorge sei somit unerlässlich. An diesen Gedanken knüpfte der stellvertretende Landrat Wolfgang Schmitz nur zu gern an. „Wir müssen froh sein, dass es solche Organisationen gibt, die in kürzester Zeit Hilfe leisten können“, stellte er fest. Schmitz wies daraufhin, dass diejenigen, die Zweifel an den Organisationen wie dem DRK gehegt und deren Aufgabengebiete lediglich mit Spendensammeln in Verbindung gebracht hätten, durch die Ereignisse des 11. Septembers eines Besseren belehrt worden seien. „Da kann ich nur den Hut ziehen“, lobte der stellvertretende Landrat das ehrenamtliche Engagement, ohne das „die Gesellschaft so nicht erhalten werden könnte“. © Text und Foto: NW |
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