25 Jahre DRK geprägtUwe Jürgens Nachfolger von Kreisverbandschef Werner Henke
Seit Werner Henke 1978 zum Deutschen Roten Kreuz (DRK) kam, hat sich vieles verändert. Allein die Zahl der Blutspenden vervierfachte sich. Waren es 1978 noch 6.702 Personen, kamen im vergangenen Jahr 25.998 Blutspender zu den Stationen des DRK. Auch die innerdeutsche Geschichte hat Henke hautnah miterlebt. Im Oktober 1989 empfing er die ersten Flüchtlinge aus der Prager Botschaft am Paderborner Hauptbahnhof. Nach der Wiedervereinigung knüpfte er Kontakte im ehemaligen Osten Deutschlands. Daraus entwickelte sich die Partnerschaft mit dem DRK Kreisverband Fläming-Spreewald. Besondere Anerkennung zollte der ehemalige 1. Vorsitzende in seiner Rede den ehrenamtlichen Mitarbeitern. „Das Rote Kreuz lebt vom Ehrenamt. Ohne viele Freiwillige wäre es eine zwar gute, aber hohle Idee“, unterstrich Henke. Mit 698 Neuaufnahmen im Jahr 2001 hat sich die Zahl der Fördermitglieder auf 10.574 erhöht. In seiner Jahresbilanz er wähnte DRK-Kreisgeschäftsführer Ulrich Brüll weitere Ereignis des Jahres 2001. Besonders hob er die Beteiligung des DRK an der Spendenaktion „Geben Sie uns den Rest“ hervor. Dabei waren im Zuge der Umstellung auf den Euro 1,46 Tonnen Münzen gesammelt worden. Mit der Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes besonders herausragende Leistungen wurden Helmut Diermann, Gerhard Menne und Georg Vockel aufgezeichnet. Darüber hinaus wurde Werner Henke zum Ehrenmitglied des Kreisverbandes ernannt. Henkes Nachfolger ist der Bielefelder Landgerichtspräsident Uwe Jürgens. Zu der Kreisversammlung waren der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Wolfgang Kuhr, und der Vorsitzende des brandenburgischen Partnerkreisverbandes Fläming Spreewald, Peer Giesecke, geladen. Foto und Text: Neue Westfälische |
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